Unsere Flyer-Athletin im Interview

Marie-Luise Küffner (26) aus Magdeburg ist ein Powerpaket und ehemalige Leistungssportlerin (Mittel-und Langstreckendistanz). Leider musste sie ihre Leistungssportkarriere aufgrund von Krankheit und Verletzungen an den Nagel hängen. Doch das Laufen hat sie nie aufgegeben! Auch dieses Jahr geht sie bei der Urban Challenge in Hamburg wieder an den Start. Wir haben mit ihr ein sportliches Interview geführt!

 

Marie-luise, wie bist du auf die Urban Challenge gekommen?

Eine Freundin von mir, die Triathletin ist, berichtete mir vor drei Jahren von eurem Lauf. Da wir beide sehr laufbegeistert sind und auch mal eine neue Herausforderung gesucht haben, stand der Entschluss schnell fest, dass wir bei der Challenge definitiv dabei sein müssen!

Was reizt dich besonders an unserem urbanen Hindernislauf?

Mich reizt es, das Laufen mit Hindernissen zu verbinden, die man beim normalen Lauftraining so nie finden würde. Es ist eine tolle Abwechslung zur Rundbahn im Stadion oder den Laufstrecken vor der Haustür, die ich mittlerweile in- und auswendig kenne. Und nicht zuletzt trägt die schöne Kulisse dazu bei, dass es beinahe eine Muss ist, dabei zu sein.

Was ist deiner Meinung nach die größte Herausforderung bei der Urban Challenge?

Für mich sind die unzählig vielen Treppen die größte Herausforderung, denn die lassen die Beine ganz schnell müde werden.

Wie sieht dein letzter Tag vor Race-Start aus?

Ich reise mit fünf Freunden am Vortag an. Wir werden noch ein lockeres Läufchen durch die Stadt wagen und erkunden so nebenbei noch Hamburg und motivieren uns untereinander. Denn sind wir mal ehrlich: Es ist viel Spaß dabei, aber untereinander mag man sich dann doch gern ein wenig duellieren…

Wie motivierst du dich auf der Strecke?

Auf die Strecke gehen wir Freunde zusammen, also wir starten gemeinsam und kommen auch gemeinsam ins Ziel. Denn in einer Gruppe lässt es sich einfach am besten laufen. Hat einer mal ein Wehwehchen, wird er von den anderen angespornt und mitgezogen. So motivieren wir uns gegenseitig zum Durchhalten und so sind meist nach wenigen Metern die eventuell auftretenden Krämpfe oder auch Schmerzen schnell  vergessen.

Was sind deine Last-Minute-Tipps für die anderen Starter?

Allem voran – habt Spaß! Unterschätzt keines der Hindernisse und schon gar nicht die Treppenstufen. Und nehmt euch einen Augenblick Zeit während des Laufes und genießt oberhalb der Hafencity bzw. der Promenade die gesamte Kulisse.

 

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